Mikrofon Vergleich

Mit einem Mikrofon können Sprache, Musik und Gesang zu Hause oder professionell in einem Tonstudio aufgenommen werden. Dabei sorgt die spezielle Bauweise dieser Mikrofonart dafür, dass die Höhen besonders seidig klingen und auch kleinste Details und leiseste Nuancen des Sounds auf der Aufnahme zu hören sind. Zusätzlich verfügen Mikrofone nach Kondensator-Bauart über einen breiten Frequenzbereich, sodass sowohl besonders tiefe, als auch besonders hohe Frequenzen ohne Fehler realitätsgetreu aufgenommen werden. Mit unserem Mikrofon Vergleich findest du das ideale Mikrofon für dein Heim-Studio inklusive dem nötigen Equipment – vergleiche die wichtigsten und beliebtesten Modelle.

Samson G-Track USB Studiomikrofon
134 Bewertungen
Samson G-Track USB Studiomikrofon
  • Studio-Mikrofon
  • Supernieren-Charakterisitk
  • 19 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 600 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 16 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface

Samson Meteor Mic USB
366 Bewertungen
Samson Meteor Mic USB
  • Tischmikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 25 mm Mebran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 499 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface

Rode NT-1A
157 Bewertungen
Rode NT-1A
  • Studio-Mikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 25 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 326 g
  • Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • XLR-Anschluss
  • Kein integriertes Interface

Rode NTUSB
130 Bewertungen
Rode NTUSB
  • Tisch-Mikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 12,7 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 520 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface

Pronomic USB-M 910
7 Bewertungen
Pronomic USB-M 910
  • Studio-Mikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 16 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 910 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 18 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface
RODE M2
8 Bewertungen
RODE M2
  • Bühnen-Mikrofon
  • Supernieren-Charakteristik
  • 12,7 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 308 g
  • Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 35 Hz – 20 kHz
  • XLR-Anschluss
  • Kein integriertes Interface

Auna MIC-900B
705 Bewertungen
Auna MIC-900B
  • Studio-Mikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 16 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 921 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 10 Hz – 20 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface

Audio Technica 2035
1 Bewertungen
Audio Technica 2035
  • Studio-Mikrofon
  • Nieren-Charakterisitk
  • 25 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 404 g
  • Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • XLR-Anschluss
  • Kein integriertes Interface

Rode NT1 KIT
11 Bewertungen
Rode NT1 KIT
  • Studio-Mikrofon
  • Nieren-Charakteristik
  • 25 mm Membran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 195 g
  • Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • XLR-Anschluss
  • Kein integriertes Interface

Sale
Razer Seiren
21 Bewertungen
Razer Seiren
  • Tischmikrofon
  • Variable Richtcharakteristik
  • 3 x 14 mm Mebran
  • Metallgehäuse
  • Gewicht: 530 g
  • Keine Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • USB-Anschluss
  • Integriertes Interface

Unser Kondensatormikrofon Vergleich hilft dir dabei, das perfekte Mikrofon für deine Ansprüche zu finden, sodass du zu Hause oder im Studio den idealen Sound findest. Auf Grund der vielen unterschiedlichen Hersteller von Mikrofonen nach Kondensator-Bauweise und der verschiedenen technischen Gestaltungsmöglichkeiten kann man schon mal leicht die Übersicht über die Produkte auf dem Markt verlieren – wir helfen dir dabei, dich richtig zu entscheiden.

Großmembran oder Kleinmembran Mikrofon

Grundsätzlich sind alle Kondensatormikrofone für Aufnahmen im Studio geeignet, auch wenn Rode mit dem M1 und dem M2 ausgesprochen leistungsstarke Bühnenmikrofone im Portfolio hat. Die Membrangröße des Mikrofons (wird oft auch als Kapseldurchmesser angegeben) bestimmt die späteren Einsatzszenarien: Ein Großmembran-Kondensatormikrofon verfügt über seidigen Klang, einen breiten Frequenzgang und liefert im Studio qualitativ hochwertige Aufnahmen von Sprache, Gesang und akustischen Instrumenten.

Kleinmembran-Kondensatormikrofone können auch leise Sounds sehr gut aufnehmen, weshalb diese gerne in Röhrenmikros / Shotgun-Mikrofonen verwendet werden, die auf Kameras geschraubt werden können. Für die Aufnahme von leisten Instrumente, fernen Schallquellen und hohem Gesang ist ein Kondensatormikrofon mit kleiner Membran perfekt geeignet, denn der geringere Membran-Durchmesser sorgt für brillante Höhen und einen ausgewogenen Klangcharakter.

XLR Anschluss oder USB Mikrofon

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Anschlussmöglichkeiten für Mikrofone an andere Peripherie-Geräte oder einen Aufnahmerechner: Die XLR-Buchse oder einen USB Anschluss. Dabei verfügen beide Anschlussmöglichkeiten über eigene Vor- und Nachteile, die sich sowohl auf die Qualität der Aufnahmen, als auch auf den Bedienkomfort und den Preis auswirken können. Für welchen Anschluss du dich entscheidest, hängt maßgeblich davon ab, wie viel Geld du für dein Mikrofon und anderes Equipment ausgeben möchtest und natürlich, welche Anforderungen an die Qualität gestellt werden.

Ein XLR-Anschluss besitzt drei Pins im Inneren, die Audiosignale an ein anderes Gerät übertragen können. Im Gegensatz zu anderen Anschlussarten verfügt XLR dabei über eine sehr hohe Datenübertragungsrate und es entstehen kaum Verluste. Damit Mikrofone mit XLR-Anschluss am PC aufgenommen werden können, muss ein USB Audio Interface dazwischen geschaltet werden – nur so kann die Soundkarte in einem Rechner die Audio-Eingänge verarbeiten. Zusätzlich können am Interface selbst noch Feinjustierungen am Sound vorgenommen werden, wie zum Beispiel die Regelung von Lautstärke, Bass oder anderen Kennzahlen.

Bei einem Kondensatormikrofon mit USB-Anschluss wird kein XLR-Anschluss verwendet, sondern die Soundsignale werden direkt über ein USB-Kabel vom Mikrofon an den Rechner gesendet. Dabei verfügen USB-Mikrofone über integrierte Audio-Interfaces, die die Audiosignale noch im Gerät umwandeln. Ein großer Vorteil, der dadurch entsteht, ist die Möglichkeit, andere Peripheriegeräte wie zum Beispiel Studio-Kopfhörer direkt an das Mikrofon anzuschließen. Weil kein Interface mit Mischpult separat dazwischengeschaltet werden kann, müssen die meisten Nachbearbeitungen allerdings am PC erfolgen, was unter Umständen auf die Qualität drücken kann.

Die besten Kondensator-Mikrofone

Das beste Kondensatormikrofon beim Test gibt es wahrscheinlich nicht – zu unterschiedlich sind die Ausrichtungen der Hersteller und die Preis/Leistungs-Verhältnisse. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass Kondensatormikrofone mit XLR-Anschluss ab etwa 150 € für den privaten oder (semi)-professionellen Gebrauch durchaus zu empfehlen sind. Produkte des Herstellers Rode eignen sich für den Einstieg hervorragend, für professionelle Zwecke oder Aufnahmen in einem Tonstudio sollte dann am besten zu einem Großmembran-Kondensatormikrofon von Neumann aufgerüstet werden. Das Rode NT 1 A und das NT1 KIT von Rode bieten wohl die besten Preis/Leistungs-Verhältnisse überhaupt.

Letztendlich kann ein qualitativ hochwertiges Mikrofon seine Leistung nur dann komplett ausreizen, wenn das zugehörige Equipment stimmt. Mit einem Audio Interface mit 48 V Phantomspeisung, einem Popschutz, einer Spinne und einem guten Reflexionsschirm sind auch im Home-Studio bereits sehr gute Aufnahmen möglich, die bei entsprechender Schalldämmung des Raumes auch professionelles Niveau erreichen können. Für einfache Ansprüche oder für Podcasts / Video-Telefonie übers Internet ist ein Rode NT-USB oder ein vergleichbares USB Kondensatormikrofon die ideale Wahl – kein zusätzliches Equipment mehr nötig und dennoch sehr gute Aufnahmequalität.

Für welches Modell an Kondensatormikrofonen du dich letztendlich entscheidest, hängt von der verlangten Qualität der Aufnahmen und dem zur Verfügung stehenden Budget ab. Wichtig ist, dass zusätzliche finanzielle Mittel für den Kauf von weiterem Equipment zur Verfügung stehen, denn nur so können qualitativ hochwertige Aufnahmen erzielt werden. Alles weitere hängt dann von der Dämmung des Raumes und der Optimierung der Aufnahmeumgebung ab.